Brandneues Brettspiel zur Gelbbauchunke!

Brandneues Brettspiel zur Gelbbauchunke!

Auf dem farbenfroh gestalteten Spielbrett mit naturgetreuen Zeichnungen startet man als Gelbbauchunken-Ei und entwickelt sich würfelnd im Laufe der Spielstrecke zur Kaulquappe, zum Hüpferling und schließlich zur jungen Unke. Dabei kommt man regelmäßig auf Ereignisfelder. Die Karten dazu verraten einem, dass man z. B. als Kaulquappe seine Hinterbeine entwickelt hat oder ein anderes Tier versucht hat, einen zu fressen. Im Winter müssen die Unken Pause machen, bis sie dann mit etwas Glück im Frühling wieder rauskommen und Pärchen bilden. Hurra, es ist geschafft!

Dank verschiedener Zusatzregeln kann man den Spielverlauf noch variationsreicher gestalten.

Geeignet für Menschen ab ca. 4 Jahren, alleine oder zu mehreren.

Download

Hier werden drei Dateien zum Download zur Verfügung gestellt, als DIN A4-Seiten im pdf-Format:

Die Seiten sind bunt gestaltet, in schwarz/weiß kann man aber auch alles erkennen.

Und so wird’s gemacht: Das Spielbrett ausdrucken, die beiden Seiten aneinanderkleben, ggf. auf Pappe kleben, ggf. anmalen, so dass die Feldbereiche „Ei“, „Kaulquappe“, „Hüpferling“, „Junge Unke“, „Winter“ und „Frühling“ unterschiedlich sind. Die Ereigniskarten ausdrucken, ggf. auf Pappe kleben, ausschneiden, zusammenfalten, ggf. anmalen. Aus dem eigenen Schrank noch einen Würfel und pro Person 5 Spielfiguren herausnehmen und einen Zettel mit Stift bereitlegen. Es kann losgehen!

Hintergrund des Spiels

Die Unken erleben einen Jahreszyklus. Die Sterbewahrscheinlichkeit für Eier und für Kaulquappen ist recht hoch, denn sie sind auf das Wasser angewiesen und werden oft gefressen. Als Hüpferlinge können sie dann immerhin schon in ein anderes Gewässer wechseln. Die jungen Unken entwickeln bereits die Giftstoffe, mit denen sie vor vielen Tieren geschützt sind. Im Winter verstecken sich die Unken in Löchern im Boden, z. B. Mäusegängen. Im Frühjahr kommen sie wieder heraus, suchen geeignete Gewässer und Partner für die Eiablage (das Laichen).

Unken laichen dabei nicht nur einmal im Jahr. Bei warmem Wetter und günstigen Lebensräumen können sie auch während des ganzen Sommers oder im Frühherbst noch laichen. (Daher darf man, wenn man alle Figuren verloren hat, im Spiel mit frischen Eiern neu starten. Allerdings mit weniger Figuren, da das Jahr schon fortgeschritten ist.)

Genügend Feuchtigkeit ist sehr wichtig für die Unken, in allen Entwicklungsstadien, daher dürfen alle voranziehen, wenn es regnet (also jemand eine 6 würfelt).

Pädagogik des Spiels

Viele Aspekte der Biologie der Gelbbauchunke werden angesprochen: Entwicklung mit Metamorphose, Ernährung, Fressfeinde, Winterruhe, Fortpflanzung, Gefährdung, Schutzmöglichkeiten.

Dabei wird deutlich, dass die Entwicklungsstadien Ei und Kaulquappe viel größeren Gefahren ausgesetzt sind als die erwachsenen Tiere. Der Einfluss des Menschen wird sichtbar, sowohl negativ (Unken verlieren ihre Lebensräume durch das Verfüllen von Fahrspuren, verenden in pestizidbelasteten Flächen) als auch positiv (Menschen schaffen neue Gewässer, achten darauf, dass es nicht austrocknet). Auch wird angeregt, selbst den Unken zu helfen (am meisten Punkte gibt es für das fiktive Anlegen eines Gewässers).

Viel Spaß beim Spielen!