Willkommen zurück im Ampertal, Gelbbauchunke!

Willkommen zurück im Ampertal, Gelbbauchunke!

Vor zwei Jahren hatten sich Landwirte, Waldbesitzer und Grundeigentümer überwiegend aus dem Gemeindebereich Kirchdorf an der Amper in der Regionalen Aktionsgruppe Artenschutz im Ampertal (RAGA) zusammengetan, um die Wiederansiedlung der Gelbbauchunke aktiv und ehrenamtlich mit der Anlage von Biotopen zu fördern. Anfang Juli 2019 war es nun soweit: In neu geschaffenen Wasserstellen in einem Wald bei Wippenhausen wurden erwachsene Tiere und Kaulquappen ausgesetzt.

Dies war ein ganz besonderer Tag für alle Beteiligten der RAGA: Mit der Aussetzung kehrt die Gelbbauchunke in ihre ursprüngliche Heimat, das Ampertal, zurück. Und es zeigt auch: Vor Ort arbeiten Landwirte, Waldbesitzer und Naturschützer gut und bei konkreten Naturschutzvorhaben konstruktiv zusammen.

Das Projekt hat auch über die Gemeindegrenzen Interesse geweckt: In Erding bildet sich eine vergleichbare Initiative.

Mit der Wiederansiedlung bei Wippenhausen ist ein weiterer wichtiger Meilenstein erreicht. Im Landkreis Freising soll entlang der stark bewaldeten Amperleiten mit ihren Hangquellen zwischen Haindlfing und Allerhausen neu geschaffene Feuchtbiotope und bestehende kleine Wasserstellen miteinander vernetzt (Trittsteine) und so durch künstliche Wiederansiedlung der Gelbbauchunke eine langfristig stabile Population geschaffen werden.

Die Erdarbeiten werden vollständig vom Projekt "Allen Unkenrufen zum Trotz" finanziert. Wenn Sie Interesse an dieser Initiative haben, melden Sie sich gerne bei uns!