Willkommen

Über das Projekt

Ziel des Projektes „Allen Unkenrufen zum Trotz“ ist ein übergreifendes großangelegtes Schutzprogramm. Wir wollen eine Vernetzung auf allen Ebenen: der Biotopverbund soll wieder hergestellt werden und die verschiedenen Akteure, Gelbbauchunken-Profis wie Gelbbauchunken-Laien, sowie Unkenhabitat-Grundstückseigentümer sollen zusammengebracht werden, um gemeinsam etwas für den Schutz dieser liebenswerten Amphibienart zu tun.

Über die Gelbbauchunke

Die Gelbbauchunke (Bombina variegata) ist als typische Pionierart ursprünglich eine Bewohnerin von dynamischen Fluss- und Bachauen. Mit maximal ca. 6 cm Länge und einem Maximalgewicht von ca. 12 g gehört die Gelbbauchunke eher zu den kleineren einheimischen Amphibien. Ein gutes Erkennungsmerkmal ist die herzförmige Pupille, die alle Unkenarten – im Gegensatz zu Fröschen und Kröten - gemein haben.

Aktuelles

Hier finden Sie alle aktuellen Beiträge zum Projekt “Allen Unkenrufen zum Trozt”. Das Projekt „Stärkung und Vernetzung von Gelbbauchunken-Vorkommen in Deutschland" wird im Rahmen des Bundesprogramms Biologische Vielfalt gefördert. Es zielt darauf ab, die stark gefährdete Gelbbauchunke zu schützen.

Praxistag in Pfaffenhofen

„Wie kann es sein, dass Gelbbauchunken überhaupt gefährdet sind?“ Dieser Frage wollten 18 ambitionierten Amphibienschützer aus dem Landkreis Pfaffenhofen am 9. Mai 2017 genauer auf den Grund gehen. Und vor allem wollten sie lernen, wie sie am besten eine Patenschaft für die Gelbbauchunke im Landkreis Pfaffenhofen übernehmen können.

Unkennachwuchs im Landkreis Pfaffenhofen

„Allen Unkenrufen zum Trotz“ haben sich unsere Gelbbauchunken im Landkreis dieses Jahr erfolgreich vermehrt! Bisher haben wir etwa 100 Unkenquappen in mehreren Gewässern gezählt. Dank des schönen Augustwetters konnten sich die Kaulquappen rasch entwickeln.

Praxistag in Mühldorf & Altötting

An einem sommerlich warmen Nachmittag im Mai trafen sich über 20 interessierte Naturschützer aus den Landkreisen Mühldorf und Altötting am Bahnhof in Ampfing. Sie waren dem Aufruf „Unkenpaten gesucht!“ gefolgt und wollten nun Gelbbauchunken und deren Lebensraum „live“ erleben.