Über uns

Landkreis Freising & Projektmanagement

Der Landkreis Freising liegt an Isar und Amper, zwischen Münchner Schotterebene und der Hallertau und damit mitten im Tertiär-Hügelland und auch mitten im Gelbbauchunken-Projektgebiet. Vor allem der nördliche Landkreis ist, bedingt durch das Relief, eher kleinräumig strukturiert und land- bzw. forstwirtschaftlich genutzt. Charakteristisch für das Tertiär-Hügelland sind seine vielen Quellaustritte, denn an den zahlreichen Talrändern werden vielfach wasserführende Schichten angeschnitten. Dort siedeln sich Amphibien gerne an und auch die Gelbbauchunke kommt dort noch vor. An den Talrändern wird außerdem häufig Kies- und Bentonitabbau betrieben. Auch diese Kiesgruben stellen heute wichtigen Lebensraum für die Gelbbauchunke dar, auch wenn er anthropogen – also menschengemacht – ist. Freising ist Forschungsstandort: Das Wissenschaftszentrum Weihenstephan mit TU München, Hochschule Weihenstephan und den beiden Landesanstalten für Wald und Forst und für Landwirtschaft sind hier beheimatet. Somit ist der Landkreis Freising in mehrfacher Hinsicht besonders geeignet, die leitende Funktion innerhalb des Projektes zu übernehmen: er verwaltet die administrativen Abläufe und auch die Projektmanagerin ist an der Unteren Naturschutzbehörde im Landratsamt Freising angesiedelt, um von dort aus sämtliche Projektbeteiligte zu koordinieren und die Kommunikation mit den Förderern aufrecht zu erhalten.

Bund Naturschutz in Bayern

Der BUND Naturschutz in Bayern e.V. (BN) ist der älteste und größte Umweltschutzverband Bayerns. Wir retten nicht nur die Gelbbauchunke, sondern Tiere, Pflanzen und Landschaften überall im Freistaat. Das schaffen wir nur dank unserer Spender und Mitglieder. Der BUND Naturschutz arbeitet wirtschaftlich, parteipolitisch und konfessionell unabhängig. Er versteht sich als unabhängiger Anwalt der Natur und dient ausschließlich gemeinnützigen Zwecken. Unser Ziel ist es, die natürlichen Lebensgrundlagen für Menschen, Tiere und Pflanzen zu erhalten. Wir wollen die natürliche Schönheit und Vielfalt unserer Heimat bewahren. Der BUND Naturschutz in Bayern e.V. hat derzeit über 220.000 Mitglieder, organisiert in einem flächendeckenden Netz von 76 Kreisgruppen und rund 600 Ortsgruppen. Dazu kommt eine Vielzahl von Kinder- und Jugendgruppen, die von einer eigenen Jugendorganisation, der JBN, betreut werden. Der BUND Naturschutz ist außerdem der bayerische Landesverband des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND). Unsere Aufgaben liegen auf allen Feldern der Umweltpolitik. Kontakte.pdf

Landkreis Altötting

Der Landkreis Altötting bildet den östlichen Abschluss des Projektgebietes der 6 Teilnehmer-Landkreise mit der Salzach als Grenze zu Österreich. Dem Landkreis kommt mit seinen drei Teilstrecken der Flusstäler von Inn, Alz und Salzach eine besondere Stellung innerhalb der südostbayerischen Landschaft zu. Hier haben sich auf engstem Raum naturschutzfachlich wertvolle Flussauenlandschaften erhalten können, die im Hinblick auf den Gelbbauchunkenschutz große Bedeutung haben. Die Auenstufen und Hangleiten von Inn, Alz und Salzach sind Teil des biogeographisch hochbedeutsamen Biotopliniensystems vom Alpenrand bis zur Mündung in die Donau. Trotz aller Barrieren sind noch über viele Kilometer naturnahe und funktionsfähige Auenlebensräume vorhanden. Im Rahmen der Artenschutzkartierung wurden im ganzen Landkreis Vorkommen der Gelbbauchunke erfasst. Neben einem der mittlerweile sehr seltenen Primärlebensräume in der Lengthaler Gieß sind die Unkenvorkommen zum Teil sehr klein und isoliert. Daher sollen im Rahmen des Bundesprogramms „Biologische Vielfalt“ diese verstreuten, kleinräumigen Biotope gesichert, erweitert und vernetzt werden. Der Landkreis Altötting übernimmt zusammen mit den anderen Projektträgern Verantwortung für den Erhalt der Gelbbauchunke in ihrem angestammten Verbreitungsgebiet.